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Rund um die Hygiene


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W

Wachsemulsion

Emulsion aus nicht-löslichen Wachspartikeln

Wachsmopp

Mopp für die Herstellung von Schutzschichten auf Böden

Wachsverteiler

Gerät zum Verteilen von Wachsemulsionen auf Fußböden

Walzenbürstenmaschine

Maschine mit einer oder mehrer rotierender Bürsten

WC - Reiniger

WC = Watercloset = Wasserklosett; Reinigungsmittel, meist flüssige Mittel mit Zusätzen wie Tenside, Ammoniak, Alkohole, etc.

WC-Beckensteine

WC-Beckensteine W. (auch Urinalsteine oder WC-Duftspüler) bestanden früher sehr oft aus dem stark umweltbelastenden Paradichlorbenzol.

Heute handelt es sich vorwiegend um Produkte, welche durch sehr hohe Gehalte (>30%) anionischer und nichtionischer Tenside ausgezeichnet sind, weshalb auch einige dieser W. mit Warnhinweisen ("reizend") verkauft werden. Weitere Bestandteile sind Füllstoffe (z.B. Cellulose), welche die Wirkstoffabgabe regulieren, Gerüststoffe (z.B. Citrat oder Polycarboxylate) und anorganische Salze (z.B. Glaubersalz) sowie vergleichsweise große Mengen Duft- und Farbstoffe. Einige W. enthalten auch Wachse und problematische Lösemittel (Aromaten).

Trotz der säubernden Bestandteile kann die Toilettenreinigung wirksamer mit anderen Methoden erfolgen (WC-Reiniger). W. sind daher leicht verzichtbare Produkte, die aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen ganz vermieden werden sollten. Gleiches gilt für die sog. Wasserkasten-Automaten.

Weichböden

Böden mit einem textilen Belag

Weichspüler

Weichspüler sind mengenmäßig mit Abstand bedeutendste Gruppe der Waschhilfsmittel, werden die W. zur sog. "Avivage" eingesetzt.

Sie unterdrücken den als Wasserstarre bezeichneten Effekt, wonach maschinengewaschene Wäsche den durch die Waschmechanik hervorgerufenen Unordnungszustand der Fasern beim Trocknen in unbewegter Luft (z.B. Badezimmern) beibehält. Dies macht sich als harter Griff insb. bei Frottierware bemerkbar. Der einfachste Weg zur Abhilfe ist Trocknen im Freien. Aber auch das Walken und Ziehen der schleuderfeuchten Wäsche hilft beachtlich. Einen ganz ähnlichen Effekt erzielt das Trocknen im Tumbler. Trotzdem preist die Industrie W. gerade auch für tumblergetrocknete Wäsche an. Hier kommt deren zweiter Effekt zum tragen, die antistatische Ausrüstung der Fasern. Gerade Synthesefasern erleiden nämlich sonst im Wäschetrockner starke elektrostatische Aufladung.

Inzwischen bieten die W.-Hersteller sogar eine spezielle Anwendungsform des W. für Tumbler an, die Pflegetücher. Das sind präparierte Läppchen, die während des Trocknungsvorgangs ihre Wirkstoffe auf die Textilien übertragen. Die bei weitem häufigste Anwendung aber bleibt die Avivage im letzten Spülbad des Waschprozesses. Verantwortlich für die Wirkung des W. sind kationische Tenside, die aufgrund ihrer positiven Ladung eine hohe Affinität zu den negativ geladenen Textilfasern haben und auf diese aufziehen. Sie können nicht zusammen mit Waschmitteln angewandt werden, weil deren anionische Tenside die W. unter Neutralsalzbildung inaktivieren würden. W. sind hochverdünnte Produkte, die bis zu 95% Wasser enthalten. Seit einigen Jahren sind Konzentrate auf dem Markt.

Wegen der schlechten Wasserlöslichkeit der kationischen Tenside enthalten W. noch Emulgatoren und Lösemittel.

Wischer

Wischer für den Einsatz auf Fenstern

Wischmopp

Ein Wischmopp, auch "Französischer Mopp" genannt, ist ein Feuchtreiniger zur Reinigung glatter Fußböden. Der Wischmopp besteht aus einem quastartig zusammengefassten Bündel von ca. 25 cm langen Streifen aus Vliesstoff oder Baumwolle, das an einem langen Stiel befestigt ist.

Der Wischmopp wird in Kombination mit dem Wischmoppeimer verwendet. Es handelt sich dabei um einen Putzeimer, auf dessen Rand ein korbförmiger Auswringer aufgesetzt ist. Der Wischmopp wird im Putzeimer ausgewaschen, anschließend im Auswringer ausgedrückt und erhält damit die zum Wischen ideale Durchfeuchtung.

Der Wischmopp wurde Mitte der 1980er Jahre im Markt eingeführt und verdrängte in Privathaushalten seitdem die bisher übliche Methode der Fußbodenreinigung mit Schrubber und Feudel (Putzlappen). Die Vorteile des Wischmopps liegen darin, dass häufiges Bücken und Auswringen des Putzlappens von Hand vermieden wird, die Hände kommen nicht mit dem Putzwasser in Berührung. Damit eignet sich der Wischmopp besonders für schnelle, lokal begrenzte Putzaktionen (z. B. Aufwischen verschütteter Flüssigkeiten). Nachteil ist die geringe Arbeitsbreite des Gerätes, dessen Einsatz damit auf private Wohnräume beschränkt ist. In größeren Räumen, speziell im professionellen Einsatz, werden andere Systeme verwendet, meist der Mopphalter mit Fransenmopp in Verbindung mit Fahreimer und Presse.

Wischmoppdoppelkombination

Rollwagen mit zwei Eimern und einer Mopppresse

Wischmopphalter

Metall- oder Kunststoffplatte mit einem Kniegelenk und einem Handgriff an dem einMopp befestigt werden kann.

Wischmoppkombination

Rollwagen mit einem Eimer und einer Mopppresse.